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CHRISTOPH DENOTH

Der Schweizer Gitarrist Christoph Denoth wird von Kritikern als „Meister seines Instruments” gepriesen, der „mit den grössten technischen Möglichkeiten spielt, die melodischen Linien kristallklar spinnt und  seinem Instrument so viele verschiedene Farben entlockt, dass man oft denkt, es sei mehr als nur ein Gitarrist auf der Bühne“ (New York Concert Review).

BIOGRAFIE

Mit seinen Aufnahmen genießt er grosse Erfolge. Seine letzte CD Nocturnos De Andalucía mit den Gitarrenkonzerten von Rodrigo (Concíerto de Aranjuez) und Lorenzo Palomo (Nocturnos de Andalucía), die er 2016 zusammen mit dem London Symphony Orchestra unter Jesus Lopez Cobos  im Abbey Road Studio für Signum Records aufgenommen hat, wurde von der Fachpresse hoch gelobt. Weitere Alben sind:  An den Mond, eine CD mit Liedern von Schubert, Mozart und Haydn zusammen mit Martina Janková, darunter neun Ersteinspielungen für Sopran und Gitarre (Philips/Universal). Seine Soloalben Mister Dowlands Midnight mit Solo Werken von John Dowland und Homages – a musical dedication  mit Werken von Villa- Lobos, Rodrigo, Albéniz u.a. erschienen beide 2016 bei Signum Records in London. Sein neues Album Tanguero mit Solo Musik aus Südamerika wird 2018 bei Signum records erscheinen.

Im Herbst 2018 wird er zusammen mit dem Melbourne Chamber Orchestra eine Tournee durch Australien unternehmen. Konzert Highlights der letzten Jahre sind, sein Solo Recital in der Wigmore Hall London von BBC live übertragen, die Aufführung von Rodrigos Concíerto de Aranjuez in New York, sein Debüt bei den BBC Proms in London, Konzerte am Radio Nacional in Buenos Aires sowie in Toronto, Zürich und London. Mit dem English Chamber Orchestra unter der Leitung von Gary Walker brachte er kürzlich in London das Gitarrenkonzert trois graphiques von Maurice Ohana zur Aufführung. Im Sommer 2017 war er beim El Jem Festival in mit dem Concierto de Aranjuéz in Tunesien zu hören, wo er in einem der grössten Amphitheater der Welt 3000 Zuhörer begeisterte.

Christoph Denoth ist regelmässig als Solist mit Kammerorchestern und Ensembles wie dem Nouvel Ensemble Contemporain, dem Offenburger Streichtrio und dem Sacconi Quartet zu hören. Konzerteinladungen führten ihn in die New Yorker Carnegie Hall (Weill Hall), die Berliner Philharmonie, die Wigmore Hall und Kings Place in London sowie das Mozarteum in Salzburg. Er trat beim Schleswig-Holstein Musik-Festival auf und ist regelmässiger Solist des Orquesta de Cordoba (Spanien), des Alba Orchestra (Grossbritannien) und des English Chamber Orchestra.

Das Studium der klassischen Gitarre führte ihn an die Musikhochschulen von Basel, Luzern und Zürich, zudem besuchte er zahlreiche Meisterklassen bei Pepe Romero und anderen. Seine Ausbildung zum Konzert Gitarristen machte  Denoth bei Oscar Gighlia in Basel. Er erhielt mehrere internationale Auszeichnungen, unter anderem wurde er 2008 mit dem UBS Kulturpreis für Musik ausgezeichnet.

Christoph Denoths Anliegen ist es, das klangliche und dynamische Spektrum der heutigen Konzert-Gitarre zu erweitern und einem breiteren Publikum nahezubringen. Sergiu Celibidache, bei dem er „Phänomenologie der Musik” und „Dirigieren” studierte, übte einen starken Einfluss auf ihn aus.

2013 spielte er in Buenos Aires die Uraufführung von Hans Martin Lindes 5 Traces after Benjamin Britten. Für 2019 ist die Uraufführung des Konzerts für Gitarre und Orchester von Lorenzo Palomo, El Jardín de Baco (The Garden of Bacchus) mit dem Rochester Philharmonic Orchestra (USA) sowie dem  Orquesta Sinfónica de Castilla y Leon in Valladolid (Spanien) geplant. Im Herbst 2018 spielt er zudem in Kings Place London die Uraufführung eines Solo Werkes von Steve Goss.

Christoph Denoth hat darüber hinaus wesentlich zur Kenntnis des verfügbaren Repertoires für Gesang und Gitarre beigetragen. Im Herbst 2011 trat er zusammen mit Dame Felicity Lott beim Oxford Lieder Festival auf. 2012 spielte er im Rahmen der BBC Spirit of Schubert Woche zusammen mit Ruby Hughes (Sopran) Lieder von Schubert, darunter auch eine Erstaufführung Schuberts für Gitarre und Männer-Trio. Zusammen mit Ruby Hughes und James Gilchrist (Tenor) war er 2013 mit einem Benjamin Britten Programm, den Songs from the Chinese und Folksong Arrangements bei den BBC Proms zu hören.

In Basel geboren, ist er heute ebenso in den Schweizer Bergen, wie in seiner Wahlheimat London zu Hause. Seit 2010 lehrt Christoph Denoth an der Royal Academy of Music in London (Performance Classes für Gitarre sowie Liedinterpretation für Sänger und Gitarristen). Von 2006–2009 war er als erster Schweizer Musician-in-Residence am Balliol College an der Universität Oxford. Er wird regelmässig zu Meisterklassen und Vorträgen eingeladen, u.a.  an die Musikhochschule Luzern sowie die Universitäten von Oxford, Glasgow und Sheffield (Vortrag über Wissenschaft und Musik, zusammen mit  Denis Noble, dem Autor von Music of Life) oder an die Universität Tulane in New Orleans, Western Carolina und St. Bonaventure u.a.

Sein Anliegen ist es auch, das Gitarrenrepertoire mit neuen Werken, Transkriptionen und Arrangements zu bereichern.

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