An den Mond
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 


Universal / Philips 476 138-2      

MARTINA WOLTHAT, KOMMENTIERTE MUSIK, DRS 2 KLASSIK-TIPP
"Lieder werden normalerweise vom Klavier begleitet. Das war nicht immer so. Bei den "Schubertiaden" wurde häufig zur Gitarre gesungen. Schuberts Lieder wurden oft schon beim Erstdruck für die Gitarre bearbeitet. Die Sopranistin Martina Janková und der Gitarrist Christoph Denoth geben Liedern von Schubert, Mozart und Haydn etwas von der Spontaneität zurück, die für diese Besetzung typisch ist. Die Aufnahme erweckt den Eindruck der Intimität und des hingebungsvollen Musizierens. "

R. RINGGER, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 6. JANUAR 2004
[…] "Wiener Lieder sind's - von Joseph Haydn, Mozart und Schubert. Die am Zürcher Opernhaus tätige Martina Janková stellt sie unter das CD-Motto ,An den Mond'.
Nächtlichen Charme verströmt zweifellos ihr schlank geführter Sopran: eine leichte, beinahe soubrettenhaft beschwingte Stimme mit berückendem, fast instrumentenhaft beweglichem Legato und sparsamst, doch wirkungssicher eingesetztem Vibrato. Ein eigener Reiz ergibt sich dadurch, dass diese Lieder von der Gitarre begleitet sind - eine gebräuchliche Übung zur Schubert-Zeit beim Liedvortrag im geselligen Kreis, im Salon wie im Freien, vor allem beim galanten Ständchen. Der Gitarrist Christoph Denoth vermag diese Stimmungen spielerisch herbeizulocken. (Kaum nachzuvollziehen, dass gleich neun Lieder hier als ,Weltersteinspielungen für Sopran mit Gitarre' angezeigt werden können!) Zusätzlich profiliert sich der Instrumentalist in Sologitarrestücken von Mauro Giuliani und Fernando Sor […].

HANS ULI VON ERLACH, SCHWEIZER ILLUSTRIERTE, 19. JANUAR 2004
Die junge tschechische Sopranistin Martina Janková, heute unter anderem Star am Zürcher Opernhaus, hat einen silberhellen Sopran mit sehr persönlichem Timbre - die ideale Stimme für diese Lieder von Mozart, Haydn, Schubert und Fernando Sor, Kleinode der Gesangskunst. Ungewohnt, aber äusserst reizvoll ist die Begleitung, die man sonst vom Klavier kennt: die Gitarre. Christoph Denoth greift auf Transkriptionen aus der Entstehungszeit zurück, begleitet mit zurückhaltender Eleganz."

BASLER ZEITUNG, 07./08. FEBRUAR 2004
"Laute Töne sind nicht eine Domäne der Gitarre. Sie ist im Intimen beheimatet und will eher durch feinste Schattierungen als durch knallige Kontraste einnehmen. [...]
[Sie feiert] eine Renaissance, die wohl verdient ist. "An den Mond" heisst - nach einem Haydn-Lied - die Liedersammlung, die der Gitarrist Christoph Denoth mit der Sängerin Martina Janková vorlegt. Den beiden gelingt ein faszinierender Reigen von Liedern aus Klassik und Romantik […]."